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Sommerferien ohne StressimUrlaub!

Es ist davon auszugehen, dass mit den Lockerungen in den nĂ€chsten Wochen und zum Start der Sommerferien auch Pauschalreisen mit voranschreitenden Impfungen wieder möglich werden. Ob Reisen dabei nur fĂŒr Geimpfte und Genesene möglich sein werden oder engmaschige PCR-Tests ausreichen, ist von Veranstalter zu Veranstalter verschieden. Einige Kreuzfahrt-Spezialisten haben bereits Reisen ausschließlich fĂŒr ein geimpftes Klientel im Angebot. Wie Reisegruppen und Familien mit gemischten Voraussetzungen (z.B. Geimpfte, Genesene, nicht Geimpfte und Kinder) dann gemeinsam Urlaub machen können, wird sich noch zeigen.

Deutsche haben schon traditionell eine große Reiselust, das Fernweh ist in den vergangenen 1,5 Jahren angewachsen. Daher erwarten Reiseveranstalter einen großen Andrang und viele Buchungen – obwohl die Zahl der Reisenden an einem Ort schon alleine durch die einzuhaltenden HygienebeschrĂ€nkungen wesentlich kleiner sein muss als ĂŒblich. Es kann daher zu einem regelrechten Run auf die knappen Angebote kommen. Worauf mĂŒssen Kunden nun achten?

Viele Reiseveranstalter haben aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und machen den Kunden erheblich bessere Stornierungsangebote als zu Beginn der Pandemie. Um die Bereitschaft ihrer Kunden zu einer Reisebuchung nicht zu verspielen, kann man hÀufig (in AbhÀngigkeit von der Covid-Situation und den daraus folgenden Reisewarnungen) bis kurz vor Reisebeginn kostenfrei stornieren. Allerdings ist man gut beraten, sich diese Stornierungskulanz schriftlich bestÀtigen zu lassen bzw. vertraglich zu vereinbaren.

Wir von Stressimurlaub.de hatten in den vergangenen eineinhalb Jahren ganz ĂŒberwiegend mit Reisestornierungen zu tun. Unsere FĂ€lle betrafen zunĂ€chst zumeist FlĂŒge und Reisen, die von den Veranstaltern abgesagt worden waren und bei denen die Kunden leider teilweise bis heute auf die RĂŒckerstattung ihrer Anzahlungen warten mussten. Danach hatten wir es hĂ€ufig mit Stornierungen durch den Kunden zu tun, entweder aus Angst vor einer unklaren Infektionslage vor Ort oder in Erwartung noch bestehender oder wieder befĂŒrchteter Reisewarnungen am Urlaubsort.

Auch in diesem Sommer kann es zu Beginn der Sommerferien eventuell noch zu Eigenstornierungen kommen, allerdings erwarten wir nach dem Sommer auch einen Wiederanstieg von Reisepreisminderungs-Forderungen. Zu diesen kann es berechtigterweise kommen, wenn der Flieger eine mehrstĂŒndige VerspĂ€tung hatte oder ein Flug ausfĂ€llt. Auch HotelĂŒberbuchungen sind keineswegs unwahrscheinlich. Wenn der Veranstalter dann keinen gleichwertigen Ersatz derselben Kategorie bieten kann, sind AnsprĂŒche auf Erstattung eines Teiles des Reisepreises hĂ€ufig begrĂŒndet und durchsetzbar.

FĂŒr Pauschalreisende sind neben dem schönen Hotel hĂ€ufig auch bestimmte Zusatzausstattungen besonders wichtig: die Familie mit Kindern legt Wert auf eine gute Kinderbetreuung, andere wollen aus einer Vielzahl von versprochenen Restaurants wĂ€hlen können, fĂŒr wieder andere ist es keine rechte Erholung, wenn nicht Kosmetik, Wellness und Massageangebote zur VerfĂŒgung stehen. Hier ist wichtig, was letztlich zwischen dem Reisenden und dem Reiseveranstalter vertraglich vereinbart wurde: wer 5 Pools und 6 Restaurants verspricht, muss diese auch tatsĂ€chlich anbieten – sonst hat man unter UmstĂ€nden Anspruch auf eine zumindest teilweise Erstattung des Reisepreises. Weil die Situation der kommenden Woche aber noch vage ist und auch von Anbietern schwer prognostiziert werden kann, gehen viele Reiseanbieter dazu ĂŒber, eine Klausel im Reisevertrag zu verankern, die sie von AnsprĂŒchen freistellt, sofern diese nicht von ihnen selber verantwortet sind. Wenn also die Massage nicht möglich ist, weil aufgrund von Corona-BeschrĂ€nkungen „körpernahe Dienstleistungen“ verboten sind, haftet der Reiseveranstalter nicht dafĂŒr. In diesem Fall hat der Reisende durch die entgangene Massage auch keinen Anspruch auf Erstattung eines Teilreisepreises, das leuchtet jedem ein.

Wir raten allerdings dazu, sich den geschlossenen Vertrag genau anzuschauen. Denn die BeschrĂ€nkungen sollten auch nicht dazu fĂŒhren, dass der Reiseanbieter fĂŒr keine seiner angebotenen Leistungen mehr geradestehen muss. Kurz gesagt: Covid-19 darf keine pauschale Ausrede fĂŒr eine mangelhafte oder unvollstĂ€ndige Leistung sein!

Nach unseren Erfahrungen der letzten Monate kommt es bei Buchungen ĂŒber sogenannte Vermittlerplattformen (Opodo, Check 24, Best Secret u.a.) hĂ€ufiger zu Problemen, wenn die Reise storniert werden muss oder nicht so durchgefĂŒhrt werden konnte wurde, wie es vertraglich vereinbart war. Dann nĂ€mlich beginnt hĂ€ufig die Suche nach den Verantwortlichen und alle Beteiligten (Vermittler, Veranstalter, Airline) schieben sich gegenseitig den schwarzen Peter zu. In der Folge wird es fĂŒr den Verbraucher fast unmöglich, den richtigen Ansprechpartner fĂŒr seine AnsprĂŒche auszumachen und erfolgreich durchzusetzen – zumal gerade die Vermittler ihren GeschĂ€ftssitz hĂ€ufig im Ausland haben, was ein gerichtliches Verfahren meist viel zu teuer macht.

Übrigens: Viele Kunden wissen nicht, dass man nach der Reiserechtsreform 2018 nun 3 Jahre Zeit hat, seine ReisepreisminderungsansprĂŒche geltend zu machen! Wichtig dafĂŒr ist aber, dass man wĂ€hrend der Reise eine MĂ€ngelanzeige vor Ort gemacht hat und die Abhilfe entweder nicht geboten werden konnte oder vom Reisenden als nicht ausreichend nicht akzeptiert wurde. Diese MĂ€ngelanzeige ist nicht dasselbe wie eine Beschwerde an der Rezeption! Sie muss bei der Reiseleitung des Veranstalters angezeigt und von diesem aufgenommen und dokumentiert werden. Mit diesem Formular, das man aufheben sollte, kann man dann drei Jahre lang rĂŒckwirkend seine MĂ€ngel geltend machen. Dabei ist unser Portal fĂŒr Reiserecht sehr gerne behilflich, auch finden sich auf unserer Seite stressimurlaub.de eine FĂŒlle hilfreicher Tipps und auch Formulare. Aber natĂŒrlich wĂŒnschen wir allen Reiselustigen nach dieser langen Zwangspause stressfreie, erholsame und perfekte Ferien – und auf keinen Fall auch nur einen Hauch von StressimUrlaub!

Gabriele
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Ich bin sehr zufrieden mit Ihrer Arbeit und danke Ihnen von Herzen. Gerne wende ich mich in Zukunft noch einmal an Sie, hoffentlich kommt das aber nicht vor😉
Ines
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Nochmals vielen Dank fĂŒr Ihre BemĂŒhungen und fĂŒr die erfolgreiche Lösung des Problems. Ihre TĂ€tigkeiten verdienen höchstes Lob und perfekte Anerkennung.
Evan
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Liebes Team Stress im Urlaub Es ist eine Freude wie schnell Sie arbeiten ☀!
Pia
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Sehr geehrte Damen und Herren, ich danke Ihnen auf jeden Fall fĂŒr die Sysyphusarbeit, die Sie fĂŒr unsere Familie und andere Betroffene leisten. Meine Hochachtung!
Marian
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Hallo liebes Stress im Urlaub Team, vielen Dank fĂŒr die Info und Ihre unendliche Geduld und Zeit die Sie fĂŒr mich in den Sachverhalt investiert haben. Ihren Service und Ihre Kundenfreundlichkeit werde ich bedenkenlos und jederzeit in meinem großen Kollegen-, Freundes- und Bekanntenkreis weiter empfehlen....

Es ist davon auszugehen, dass mit den Lockerungen in den nĂ€chsten Wochen und zum Start der Sommerferien auch Pauschalreisen mit voranschreitenden Impfungen wieder möglich werden. Ob Reisen dabei nur fĂŒr Geimpfte und Genesene möglich sein werden oder engmaschige PCR-Tests ausreichen, ist von Veranstalter zu Veranstalter verschieden. Einige Kreuzfahrt-Spezialisten haben bereits Reisen ausschließlich fĂŒr ein geimpftes Klientel im Angebot. Wie Reisegruppen und Familien mit gemischten Voraussetzungen (z.B. Geimpfte, Genesene, nicht Geimpfte und Kinder) dann gemeinsam Urlaub machen können, wird sich noch zeigen.

Deutsche haben schon traditionell eine große Reiselust, das Fernweh ist in den vergangenen 1,5 Jahren angewachsen. Daher erwarten Reiseveranstalter einen großen Andrang und viele Buchungen – obwohl die Zahl der Reisenden an einem Ort schon alleine durch die einzuhaltenden HygienebeschrĂ€nkungen wesentlich kleiner sein muss als ĂŒblich. Es kann daher zu einem regelrechten Run auf die knappen Angebote kommen. Worauf mĂŒssen Kunden nun achten?

Viele Reiseveranstalter haben aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und machen den Kunden erheblich bessere Stornierungsangebote als zu Beginn der Pandemie. Um die Bereitschaft ihrer Kunden zu einer Reisebuchung nicht zu verspielen, kann man hÀufig (in AbhÀngigkeit von der Covid-Situation und den daraus folgenden Reisewarnungen) bis kurz vor Reisebeginn kostenfrei stornieren. Allerdings ist man gut beraten, sich diese Stornierungskulanz schriftlich bestÀtigen zu lassen bzw. vertraglich zu vereinbaren.

Wir von Stressimurlaub.de hatten in den vergangenen eineinhalb Jahren ganz ĂŒberwiegend mit Reisestornierungen zu tun. Unsere FĂ€lle betrafen zunĂ€chst zumeist FlĂŒge und Reisen, die von den Veranstaltern abgesagt worden waren und bei denen die Kunden leider teilweise bis heute auf die RĂŒckerstattung ihrer Anzahlungen warten mussten. Danach hatten wir es hĂ€ufig mit Stornierungen durch den Kunden zu tun, entweder aus Angst vor einer unklaren Infektionslage vor Ort oder in Erwartung noch bestehender oder wieder befĂŒrchteter Reisewarnungen am Urlaubsort.

Auch in diesem Sommer kann es zu Beginn der Sommerferien eventuell noch zu Eigenstornierungen kommen, allerdings erwarten wir nach dem Sommer auch einen Wiederanstieg von Reisepreisminderungs-Forderungen. Zu diesen kann es berechtigterweise kommen, wenn der Flieger eine mehrstĂŒndige VerspĂ€tung hatte oder ein Flug ausfĂ€llt. Auch HotelĂŒberbuchungen sind keineswegs unwahrscheinlich. Wenn der Veranstalter dann keinen gleichwertigen Ersatz derselben Kategorie bieten kann, sind AnsprĂŒche auf Erstattung eines Teiles des Reisepreises hĂ€ufig begrĂŒndet und durchsetzbar.

FĂŒr Pauschalreisende sind neben dem schönen Hotel hĂ€ufig auch bestimmte Zusatzausstattungen besonders wichtig: die Familie mit Kindern legt Wert auf eine gute Kinderbetreuung, andere wollen aus einer Vielzahl von versprochenen Restaurants wĂ€hlen können, fĂŒr wieder andere ist es keine rechte Erholung, wenn nicht Kosmetik, Wellness und Massageangebote zur VerfĂŒgung stehen. Hier ist wichtig, was letztlich zwischen dem Reisenden und dem Reiseveranstalter vertraglich vereinbart wurde: wer 5 Pools und 6 Restaurants verspricht, muss diese auch tatsĂ€chlich anbieten – sonst hat man unter UmstĂ€nden Anspruch auf eine zumindest teilweise Erstattung des Reisepreises. Weil die Situation der kommenden Woche aber noch vage ist und auch von Anbietern schwer prognostiziert werden kann, gehen viele Reiseanbieter dazu ĂŒber, eine Klausel im Reisevertrag zu verankern, die sie von AnsprĂŒchen freistellt, sofern diese nicht von ihnen selber verantwortet sind. Wenn also die Massage nicht möglich ist, weil aufgrund von Corona-BeschrĂ€nkungen „körpernahe Dienstleistungen“ verboten sind, haftet der Reiseveranstalter nicht dafĂŒr. In diesem Fall hat der Reisende durch die entgangene Massage auch keinen Anspruch auf Erstattung eines Teilreisepreises, das leuchtet jedem ein.

Wir raten allerdings dazu, sich den geschlossenen Vertrag genau anzuschauen. Denn die BeschrĂ€nkungen sollten auch nicht dazu fĂŒhren, dass der Reiseanbieter fĂŒr keine seiner angebotenen Leistungen mehr geradestehen muss. Kurz gesagt: Covid-19 darf keine pauschale Ausrede fĂŒr eine mangelhafte oder unvollstĂ€ndige Leistung sein!

Nach unseren Erfahrungen der letzten Monate kommt es bei Buchungen ĂŒber sogenannte Vermittlerplattformen (Opodo, Check 24, Best Secret u.a.) hĂ€ufiger zu Problemen, wenn die Reise storniert werden muss oder nicht so durchgefĂŒhrt werden konnte wurde, wie es vertraglich vereinbart war. Dann nĂ€mlich beginnt hĂ€ufig die Suche nach den Verantwortlichen und alle Beteiligten (Vermittler, Veranstalter, Airline) schieben sich gegenseitig den schwarzen Peter zu. In der Folge wird es fĂŒr den Verbraucher fast unmöglich, den richtigen Ansprechpartner fĂŒr seine AnsprĂŒche auszumachen und erfolgreich durchzusetzen – zumal gerade die Vermittler ihren GeschĂ€ftssitz hĂ€ufig im Ausland haben, was ein gerichtliches Verfahren meist viel zu teuer macht.

Übrigens: Viele Kunden wissen nicht, dass man nach der Reiserechtsreform 2018 nun 3 Jahre Zeit hat, seine ReisepreisminderungsansprĂŒche geltend zu machen! Wichtig dafĂŒr ist aber, dass man wĂ€hrend der Reise eine MĂ€ngelanzeige vor Ort gemacht hat und die Abhilfe entweder nicht geboten werden konnte oder vom Reisenden als nicht ausreichend nicht akzeptiert wurde. Diese MĂ€ngelanzeige ist nicht dasselbe wie eine Beschwerde an der Rezeption! Sie muss bei der Reiseleitung des Veranstalters angezeigt und von diesem aufgenommen und dokumentiert werden. Mit diesem Formular, das man aufheben sollte, kann man dann drei Jahre lang rĂŒckwirkend seine MĂ€ngel geltend machen. Dabei ist unser Portal fĂŒr Reiserecht sehr gerne behilflich, auch finden sich auf unserer Seite stressimurlaub.de eine FĂŒlle hilfreicher Tipps und auch Formulare. Aber natĂŒrlich wĂŒnschen wir allen Reiselustigen nach dieser langen Zwangspause stressfreie, erholsame und perfekte Ferien – und auf keinen Fall auch nur einen Hauch von StressimUrlaub!

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